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Die EU muss ihr Türkeibild revidieren

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Ankara wird stärker und kann dem Westen mehr bieten als früher.

Die Unterstützung des britischen Premierministers David Cameron für den türkischen EU-Beitritt klingt wie Musik in türkischen Ohren. Vor allem weil in letzter Zeit eher Missklänge aus der EU nach Ankara herüberwehten. Und nun hat auch noch der deutsche Außenminister Guido Westerwelle vor seinem Besuch in der Türkei das Land zum jetzigen Zeitpunkt als nicht „beitrittsfähig“ genannt. Obwohl er im Januar noch anders gesprochen hatte. Ob dies eine wirklich neue Position ist, bleibt abzuwarten.

Klar ist aber: Die USA und England denken in globalen Parametern während die EU immer noch in regionalen Denkmustern verhaftet ist. Unter gesamtstrategischen Gesichtspunkten ist eine EU mit der Türkei sicher besser als ohne die Türkei. Denn die Türkei wird für die Zukunft Europas und der Weltpolitik immer wichtiger. Allerdings wird auch deutlich, dass die Türkei desto stärker wird, je weiter die Verhandlungen mit der EU gediehen sind. Ohne die VerVerbindung zur EU wäre die Türkei weit weniger einflussreich.

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